Operative Sicherheit im WWW, Wissenserwerb und Pädagogik

Erich Möchel, Studium amerikanischer, deutscher und englischer Literatur. Seit 1983 Medienkritiker und Kulturjournalist für den Falter, Radio OE1 sowie den Standard [1989 -1996]. Bis 1998 New Media Manager beim Wirtschaftsblatt und regelmäßige Artikel für heise.de, quintessenz etc. zu technopolitischen Themen, von 1999-2006 Ressortleiter des IT-Nachrichtenkanals futurezone.ORF.at. Seit Ende 2006 Senior Reporter für ORF.at, neue Homebase seit 2010 auf fm4.ORF.at. Regelmäßige Auftritte als Experte in den Radio- und TV-Kanälen des ORF. Autor mehrerer Romane und Theaterstücke.  Mitgründer der quintessenz [Verein zur Wiederherstellung der Bürgerrechte im Informationszeitalter 1996] und der Internationalen Big Brother Awards [1999].

Gerade im Bildungsbereich ist der Einsatz des WWW in allen seinen Facetten ebenso zwingend nötig wie erfolgversprechend. Soziale Medien werden im Alltag als Kommunikationstools breit genützt. Sie sind wie alle WWW-Anwendungen auf vielfältigste Weise in den Unterricht einbindbar und einfach mit Wissenserwerb zu kombinieren. Das Netz ist allerdings voller verdeckter Angriffsvektoren, die naive Herangehensweisen, eingebildete Kompetenzen und unprofessionellen Umgang mit dem Medium früher oder später asymmetrisch bestrafen. Besonders Wissensvermittler, Pädagogen und Lehrende aller Art sind auf ein Mindestmaß an „operativer Sicherheit“ [OpSec] angewiesen, denn Lernerfolge mithilfe neuer Medien können nur durch Glaubwürdigkeit der Lehrenden im Umgang damit erzielt werden.